Schulstube "Großherzogin Hilda von Baden
Großherzoglich Badisches Schulmuseum Badenweiler

Sie finden die "Schulstube anno 1900" im alten Gärtnerhaus links über dem Kurhaus. Beachten sie den Wegweiser "Schulstube"  oder nehmenSie den Aufzug im Kurhaus  >                        Seit der festlichen Einweihung am 26. April 2014 nennen wir uns                            Schulstube "Großherzogin Hilda von Baden" Badenweiler.
Diesen ehrenvollen Namen verlieh uns Seine Königliche Hoheit, Max Markgraf von Baden. Zusammen mit Ihrer Kaiserlich-Königlichen Hoheit, Valerie Markgräfin von Baden    hatten wir die hohe Ehre, das Markgrafenpaar bei der Eröffnung begrüßen zu dürfen.          Mit dieser Namensgebung erinnern wir an die letzte badische Großherzogin Hilda, die bis zu ihrem Tode im Jahre 1952 im Palais in Badenweiler wohnte.
In einer heimeligen Schulstube aus der Zeit des Großherzogtums Baden um 1900 hält der gestrenge Herr Schulmeister seine prallen pädagogischen Stunden ab. Das Motto lautet :       " Mit Rohrstock und Fleißbildchen"
                Schulklassen aller Altersstufen ( ab 3.Klasse ) staunen über das Gebotene,                              während ältere Semster (Betriebe, Familien, Jahrgangstreffen, Vereine)                        an die an die weniger erfreulichen Seiten in ihrer Jugendzeit erinnert werden.                Nach dem erfolgreichen Pauken des Unterrichtsstoffes wird gemeinsam das Badnerlied        gesungen und ein dreifaches Hoch auf das Großherzogpaar ausgebracht.

In einem Sonderraum zeigen wir wechselnde Sonderausstellungen zu allen schulisch relevanten Gebieten. Zur Zeit sehen Sie eine Sammlung von ca. 200 Exponaten zum Thema:  " Unsere Heimat der Schwarzwald "
Die Schulstube selbst versetzt Sie in eine ländliche Dorfschule um 1900 in eine Zeit also,      in der sich der "Steißpauker" alle für ihn wichtigen Unterrichtsmaterialien noch selbst besorgen mußte. Es fehlt natürlich auch nicht die Handarbeitsecke für die Mädchen, denn während die Knaben auf dem Schulhof für den Militärdienst "leibesertüchtigt" wurden,
übte sich das weibliche Geschlecht in den für sie vorgesehenen Tätigkeiten wie nähen, häkeln, stopfen, flicken, stricken und evtl. das Arbeiten auf einer Nähmaschine.
                Im Eingangsbereich bieten wir als kleines "Dankeschön" an unsere Förderer
                            Seine Königliche Hoheit Max Markgraf von Baden
                         Ihre Kaiserlich - Königliche Hoheit Valerie von Baden                                   eine Schulbilder-Sammlung bekannter badischer Bürger, die unsere Idee unterstützen.
       Mit der Linie "Markgraf Wilhelm" zeigen wir die Geschlechterfolge
        von Großherzog Carl Friedrich bis zum heutigen Chef des "Hauses Baden"      
   SKH Max, Markgraf von Baden und dem Erbprinzen Bernhard von Baden.

                  Außerdem finden Sie dort eine umfangreiche Schulbilder-Sammlung                        prominenter badischer Persönlichkeiten,
die uns Ihre Einschulungs- oder Schulfotos zur Verfügung gestellt haben.
Zu sehen sind :
    Bundespräsident a.D. Walter Scheel, Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble,              Verleger Dr. Hubert Burda, Roland Mack, EUROPA-PARK, Rust, Startrompeter Walter Scholz, Hochseilartist Johann Traber, Hansi Vogt alias "Frau Wäber" Weltrekordler Heinz Fütterer        
  und zalhlreiche weitere schulische Erinnerungsfotos Politiker, Sportler und Künstler,                sowie aus Badenweiler Bürgermeister Karl-Eugen Engler & Amtvorgänger Dr. Rudolf Bauert.
Vor dem frisch renovierten Schulhaus ist ein Bauern- bzw. Ziergarten als Blickfang entstanden, der von der fleißigen Frau Lehrer bearbeitet und gepflegt wird.
Daneben ist in der Mauernische unter dem Vorhof der Burg "Baden" ein Bienenhaus           aus der uns befreundeten Cistercienserinnen-Abtei Lichtethal in Baden-Baden aufgebaut, denn der Schulmeister wie auch der Herr Pfarrer hatten das Privileg, Bienen zu züchten.  Stolz weht über dem ehemaligen "Gärtnerhaus" unsere gelb-rot-gelbe also badische Fahne.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Bernd & Ulrike Schneider
Museumsleitung